über mich…

e5d35ebd-7ab2-4ae9-b33b-f23d36333365In Bern, der Hauptstadt der Schweiz, erblickte ich am 28. 2.1954, an einem Sonntag, das Jahreszeichen stand in der Sonne, im Zeichen der Fische, das Licht der Welt. Durch das Feuer, des Aszendenten Löwen, lernte ich trotz der starken Sensibilität, auch das Wissen, dass jedes Ziel erreicht werden kann, folgender Leitsatz gewann große Bedeutung: Wer aufhört an sich zu arbeiten, hört auf gut zu sein. So fühlte und wußte ich, dass es immer ein weiter gibt, wenn man das Ziel nie aus den Augen lässt.

Beruflich zog es meine Eltern zurück in die Ostschweiz, in Thal, Rheineck, Altstätten wohnten wir, bis zu meinem vierten Lebensjahr, da zügelten wir zurück in den Kanton Bern. Mit sechs Jahren wollte man mich, mit meiner, ein Jahr älteren Schwester einschulen, da ich schon lesen und etwas schreiben konnte, gesetzlich nicht realisierbar.

Die ersten Jahre waren geprägt von einem einfachen Leben, auf dem Lande, mit teils altmodischen, eher strengen Erziehungsmethoden. Mit Bauernkindern teilte ich die Schulbank, die ersten Schuljahre erlebte ich ohne Schwierigkeiten, Klassenbeste zu sein, war zu dieser Zeit gar nicht so schwer. Höhere Schulen zu besuchen wurden mir aus Gründen, die ich hier nicht erwähnen möchte versagt, niemand interessierte sich dafür was ich wollte, denn ich hätte so gerne mehr gelernt. Ich war ein lebhaftes Kind, stillsitzen empfand ich als große Qual, denn ich brauchte Bewegung, körperlich als auch geistig

.

Gesegnet, mit einer besonderen Gabe, ich sah und fühlte Dinge die es nicht gab, jedenfalls nicht für normale Sinne….. war es für mich oft sehr schwer. Die Natur lernte ich lieben, Bäume waren meine Freunde, ihnen klagte ich mein Leid, ich dichtete und sang meine Melodien, die Menschen verstanden mich oft falsch. Jahre später begriff ich, dass es auch ein Segen sein kann und heute bin ich dankbar dafür.

Mit einer älteren, naturheilkundigen Frau, zog ich ca. fünf oder sechs Jahre alt, hinaus in die Wiesen und Wälder um die Schätze der Natur zu sammeln. So durfte ich so manches erfahren, was heute so wichtig für mich ist, denn ich fragte viel, meine Neugierde war enorm.

Ein großes Glück erlebte ich trotz allem, in einer Gemeinschaft herangewachsen lernte man die Sorgen, Ängste, Streitereien aber auch viel Schönes, oder eher lebenswichtiges, denn man musste auch wieder Verzeihen, nach einem unbedachten Wort.
Klar dafür fühlte man sich manchmal einsam und missverstanden. Doch alles in allem war es ein Reifeprozess, den man nirgends sonst in so kurzer Zeit erfahren konnte. Berufswünsche waren verschiedener Natur, Ärztin wollte ich sein um allen Lebewesen zu helfen, Lehrerin um alles Wissen, das es gab, weiter zu tragen, Malerin um all das Schöne und die Wunder der Natur festzuhalten, Floristin, weil ich Blumen über alles liebte.

Nichts von all dem wurden mir ermöglicht, über Gründe dafür zu schreiben sprengten den Rahmen, so wurde ich Allrounderin, das heißt auf deutsch überall, wo eine Arbeitskraft gebraucht wurde, da setzte man mich ein, in der Gemeinschaft in der ich aufwuchs, gab es eine eigene Fabrik mit Schreinerei, so drehte ich Bolzen, lötete Rohre zusammen, drechselte Beine für Möbel, hobelte Bretter, bohrte und fräste nach Zeichnung, schliff auch die Werkzeuge dazu selbst, kurz ich kannte jede Stufe der Arbeit von der Zeichnung bis zur Endmontage. Denn wenn schon, wollte ich es richtig wissen. In der Küche, wir versorgten uns selbst, eigener Bauernhof war auch da, half man abwechselnd aus, so ist es nicht falsch, wenn ich sage, dass ich zwar keinen Titel im Beruf, dafür für die Lebensschule so manches lernen konnte. Es war wohl die härteste Ausbildung die man sich vorstellen kann. Trotzdem bin ich dankbar dafür, denn die Stärke, vor allem aber den Glauben und all die Gefühle, die meiner Arbeit so nützlich sind, die lernt man in keiner Schule.

Mit zwanzig brachen meine Eltern noch einmal alle Zelte ab, noch einmal musste ich ganz neu beginnen, keine Freunde mehr, auch dies betrachte ich als vorgesehene Planung, wie alles im Leben einen tieferen Sinn hat. Auch mein Vater begann noch einmal ein Geschäft, so lag es da offen auf der Hand, dass wieder die Familie zuerst dran war, das harte arbeiten gewohnt, half ich die erste Zeit mit , Lastwagen fahren, Metalle sortieren etc. etc.

Als Autodidakt, begann ich zu malen, Bücher begleiteten mich, schon ab vierzehn, praktisch nur fachlicher Natur, denn Medizin und alternative Heilmethoden, diverse Ernährungslehren weckten immer noch meine Interessen, wie auch Parapsychologie und Grenzwissenschaften etc. Ist es wohl falsch, wenn ich noch etwas preis gebe, ich glaube an Engel und Ihr die Ihr meine Zeilen lest, wer immer darüber mehr erfahren will, der wird wieder zurückkommen auf meine Homepage, es wird auch über dieses Thema zu lesen geben aber nicht an dieser Stelle.

Im Jahre 1978 heiratete ich einen Schwarzbuben, die ländliche Gegend von Nuglar an der baselländlichen Grenze, ist sein Heimatdorf. Im Jahre 80 und 81 kamen unsere zwei Mädchen, Sandra und Nadin zur Welt. So lernte ich neue Pflichten kennen, unter anderem gab ich in dieser Zeit Kurse in verschiedenen Malrichtungen, da man mich darum bat.

Immer noch war es die Medizin, vor allem nun konkreter das alternative Heilen, was mich begeisterte, ich wollte den Menschen verstehen, vor allem auch wie er funktioniert, fühlen konnte ich schon, denn dies bekam ich ja mit in die Wiege, aber ich wollte mehr, so beendete ich die Ausbildung zur Naturärztin (hier in der Schweiz Heilpraktikerin) mit Diplom.

Immer noch liebe ich die Natur, das Helfen, wo Not am Mann ist, so ist das gelernte für mich kein Beruf, sondern Berufung.Immer noch bin ich lebhaft und das stillsitzen ist auch heute nicht meine Stärke, lesen und Wissbegier, immer aktuell, Bücher ein ständiger Begleiter denn ich bin ein ewiger Student.

Meine Hobbys sind vor allem sportlicher Natur, Volleyball, Tischtennis, Joggen, Skifahren, Velotouren, Wandern, verbunden mit dem Sammeln der Schätze, ich liebe das experimentieren, bastle, male und werke. Auch die Musik, war immer ein geheimes Thema, obwohl mein Vater vor allem mir oft zu spüren gab, dass ich dazu wohl keine Begabung hätte, liess eine gute Kollegin nicht locker, so nahm ich vor einem Jahr einfach mal so ein paar Stunden bei einer Jodlerin, ihr bin ich dankbar, denn seit dem habe ich zu meiner Stimme ein ganz anderer Zugang, vor allem aber weiss ich heute, dass ich singen kann. Am goldenen Hochzeit meiner Eltern, sang ich dann ein Duett, es war nicht perfekt, aber mir gab es sehr viel Selbstvertrauen. Auch so etwas gehört zu einer Entwicklung.

So einiges durftet Ihr nun über mich, in ehrlicher, einfacher Art erfahren, so hoffe ich, Ihr besucht wieder neugierig meine Seiten und wenn ich Euch in irgend einer Art etwas mitgeben darf, auf Eurem Weg, dann hat das Besitzen einer Internetseite meinen Sinn und Zweck erfüllt.

error: Sämtliche Inhalte sind urheberrechtlich geschützt!